... wie steckt man sich schon wieder mit Kinder an?
Habe ich da was nicht mitgekriegt? Wird man wieder ohne eigenes zutun schwanger? Das ist wohl in den wenigsten Fällen so! Aus welchen Gründen man sich immer für einen Geschlechtsverkehr entscheidet - dass das dabei entstehende Leben danach einfach nicht "ins Lebenskonzept" passen soll ist doch komisch. Da werden eigene Ziele auf Kosten des absolut Schwächsten, des Ungeborenen, verfolgt. Es gibt viele wirkungsvolle Mittel, Schwangerschaften zu vermeiden - ohne dass das entstehende Leben "beseitigt" werden muss. Vorsorgen und etwas bedachter ins Bett steigen - das wär doch auch ein Ansatz? Und nicht speziell teuer.
EVP, 27. Mai 2010
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Abtreibung, In Vitro Fertilisation, Geburt - Tolle Themen
Tolles Thema, weil es mal wieder existenziell die Rechte der Frauen tangiert. Ich wünsche es niemandem sich diesen Frgen stellen zu müssen und den Best möglichen Entscheid für sich und seine Familie fällen zu müssen. Kinder sind keine Wirtschaftsfaktoren mit denen man staatliche Finanzen steuern kann. Menschen, die sich die Aufgabe zutrauen in einem Zeitpunkt ihres Lebens diese Aufgabe zu übernehmen, brauchen die Unterstützung ihrer Mitmenschen. Und diejenigen, die aus welchen sehr persönlichen Gründen auch immer, diesen Schritt zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben nicht auf sich nehmen können, brauchen unsere Solidarität ebenfalls!!!
Grüne, 9. März 2010
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Wie steht es um die Präventivwirkung einer solchen Finanzierungsregelung?
Es gab bereits Voten, die behauptet haben, dass es illusorisch sei, dass weniger abgetrieben werden würde, wenn nicht mehr die Grundversicherung für die Kosten einstehen müsste...
Ob dem so ist, sei einmal dahingestellt.
Besteht nicht die Möglichkeit, dass gerade wenn eine öffentliche Debatte über die Finanzierung einer Abtreibung stattfindet und es tatsächlich zur Annahme der Initiative kommen würde, eine grössere Sensibilisierung für die Problematik erreicht werden könnte? Dh. dass bspw. der Verhütung ein grösserer Gewicht beigemessen wird, da man weiss, hey, die bezahlen das nicht mehr einfach so... ?
nur ein Gedanke...
Adrian Zehnder, 5. März 2010
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Ich bin dagegen, dass die Krankenkasse Abtreibungen bezahlt. Das ist schon von unserer Bevölkerungsentwicklung her absurd. Wir brauchen wieder mehr Kinder.
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Engelsmacherinnen sind teurer und gefährlicher.
Der Entscheid abzutreiben fällt keiner Frau leicht und die Abtreibung wird sicher nicht die Verhütungsmittel ersetzen. Wenn dieser Entscheid aber gefallen ist, ist es wichtig, dass die Abtreibung medizinisch korrekt durchgeführt wird. Die Kosten bei Komplikationen fallen für die die Krankenkassen bzw. deren Prämienzahler viel höher aus. Es ist deshalb richtig, dass die Krankenkassen die Kosten der Abtreibung übernehmen und für eine professionelle Betreuung gesorgt ist.
Grossrat Bern, SP, 3. März 2010
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Über das Recht abzutreiben haben wir zurzeit keinen Einfluss, aber das wir die Abtreibungen mitfinanzieren sollen ist doch höchst intolerant.
Mitglied Grosser Gemeinderat Worb, EDU, 3. März 2010
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92% aller Downsyndrom-Diagnosen führen zur Abtreibung – da läuft doch was falsch.
Stellen sie sich vor: Sie leiden an einer Trisomie21 (downsyndrom) und laufen in Bern an einem Samstagnachmittag die Strasse runter. 92% aller Menschen die sie kreuzen hätten sie nur wegen ihrer Behinderung abgelehnt. Ja, diese 92% hätten über ihr Leben gesagt: Dieses Leben ist nicht lebenswert. Oder vielleicht: die Belastung ist mir zu gross.
Dies ist eine unermessliche Ungerechtigkeit.
Das akzeptieren der Abreibung ohne Grund löst ethisch hoch komplexe Probleme aus. Denn jede Mutter und jeder Vater wünscht sich ein gesundes Kind.
Wir sprechen über die Diskriminierung von Menschen mit einer Behinderung, wir sprechen über Diskriminierungen wegen der Hautfarbe. Aber warum akzeptieren wir nicht, dass die belegte Zahl von 92% eine hochwertige Diskriminierung ist?
Es gibt hier keine Wenn und Aber.
Parteilos, 26. Februar 2010
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Es ist unmenschlich von einer Frau zu verlangen ein Kind auszutragen, das sie nicht haben kann oder will.
Stadträtin Bern, SP, 22. Februar 2010
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Gefährlich, denn was ist mit denen, die sich das einfach nicht leisten können, ist das geregelt?
kandidiert für Stadtrat Thun, EVP, 21. Februar 2010
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Wer denkt dadurch würden weniger Abtreibungen gemacht und mehr "glückliche" Kinder geboren, täuscht sich.
Ungewollte Schwangerschaften kommen vor und sind - genau wie die Entscheidung zu einer Abtreibung - eine grosse Belastung für die Frau. Kaum eine Frau entscheidet sich leichtsinnig zu diesem Schritt und trägt dieses Ereignis häufig ein Leben lang in Form eines schlechten Gewissens mit sich mit. Reicht das nicht aus resp. ist das nicht schon zu viel? Und kennen Sie einen Mann, dem es auch so geht?
Wer sich für eine Abtreibung entscheidet, tut dies aus einer Notsituation heraus auch wenn das Kind nicht durch eine Vergewaltigung gezeugt wurde! Darum würden Abtreibungen auch gemacht werden, wenn sie nicht mehr von der Grundversicherung bezahlt werden, doch unter schlechteren Bedingungen und unter grösseren Risiken für die Frauen. Ob da Geld zu sparen ist, bezweifle ich!
Eine Annahme der Initiative würde bedeuten, dass sich reiche Frauen eine korrekt durchgeführte Abtreibung und eine entsprechende Nachbetreuung leisten können. Weniger gut Situierte treiben nicht ab (und kommen so in noch grössere finanzielle, psychische Probleme) oder tuen es irgendwie, irgendwo unter miserablen Bedingungen mit häufig schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen, die dann von der Krankenkasse übernommen werden müssen.
Ich bin erstaunt, dass diese Diskussion wieder aufs Tapet kommt, denn hinter den vermeintlichen Sparbemühungen verstecken sich einzig die Abtreibungsgegner, die noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind und sich noch nicht mit ihrer politischen Niederlage von 2002 (Annahme der Fristenlösung durch das Volk mit 72% und Ablehnung der Initiative "Mutter und Kind" 82%) abgefunden haben.
Die Wahl zu haben, das ist doch eine wirkliche Errungenschaft! Niemand, der nicht will muss abtreiben. Gleichzeitig haben diese Leute nicht das Recht über andersdenkende zu bestimmen und ihnen ihren Willen aufzuzwängen.
Umso stossender finde ich diese Debatte, da "potenzsteigernde Mittel" wie Viagra von der Grundversicherung übernommen, die überteuerten Verhütungsmittel aber ausgeschlossen sind.
Grüne, 18. Februar 2010
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